Bei einem Auslandsaufenthalt in Moldawien hat unser Kollege Viktor Lampel eine Familie kennengelernt und war von deren schweren Lebensverhältnissen schockiert: „Die Familie lebte auf engstem Raum in einem kleinen Lehmhaus, das für die Eltern und die vier Kinder viel zu klein war. Außerdem war es zugig und kalt.“

Für unseren Kollegen war sofort klar: Er wollte den Menschen helfen. Sie brauchten ein trockenes Dach über dem Kopf. Zurück in Deutschland initiierte er eine Spendenaktion in seiner Kirchengemeinde. „Ich war überrascht, wie groß die Hilfsbereitschaft war. Es kam genug Geld für Baumaterial zusammen“, so Viktor Lampel. Auch bei unserem Unternehmen bat er um Unterstützung.

Wir nahmen daraufhin Kontakt zu unserem Kunden, dem Fensterhersteller Vefasistem in Moldawien, auf. Das moldawische Unternehmen erklärte sich sofort bereit, moderne Fenster und die Haustür kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Mit den Spendengeldern und den Fenstern konnte Viktor Lampel konkrete Hilfe leisten: einen Anbau für das kleine Haus. Daher machte er sich nur wenige Monate später mit Freunden erneut auf dem Weg nach Moldawien. Nach 2.200 Kilometern und über 30 Stunden Fahrt war man am Ziel. Doch es blieb keine Zeit, um sich von der strapaziösen Reise zu erholen. Denn das Team leistete direkt vor Ort Hilfe und erstellte den Anbau in Eigenleistung. Innerhalb nur einer Woche stand das Gebäude trotz des rauen und regnerischen Herbstwetters in Moldawien.

Vor Ort halfen auch die Monteure von Vefasistem ganz spontan und setzten die neuen Fenster und die Tür fachmännisch ein. „Das war eine ganz fantastische Leistung von allen zusammen“, freute sich Lampel.

Dieses Projekt zeigt, dass man auch „im Kleinen“ mit Ideen, Mut und Eigeninitiative helfen kann! Und jetzt muss die Familie in Moldawien nicht mehr frieren!